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SECHS.
WICHTIG.
WORTE
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| Die
Stärkung einer Gemeinschaft (oder Organisation) ist eine Vervielfachung
ihrer Stärke, eine Erhöhung ihrer
Kapazität
(Fähigkeit), ihre Ziele zu erreichen. |
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Genau wie die
Kapazitätenentwicklung ist sie ein Weg, um stärker zu werden. Siehe "Auswertung
der Stärkung" für eine Liste von sechzehn Elementen der Stärke oder
Kapazität und für eine partizipative Methode, ihre Vergrößerung zu
bewerten. |
| Im
Gegensatz zum Wohltätigkeitsansatz hat
die Stärkungsmethode zum Ziel, die Gemeinschaft zu stärken und sie nicht
darin zu ermutigen, abhängig von Fremdmitteln
zu bleiben. |
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Die Stärkungsmethode
macht deshalb nicht alles leicht für die Gemeinschaft, weil sie davon
ausgeht, daß Mühsam und Widerstand stärken, genau wie sportliches Trainieren.
Siehe auch Die Stärkung der Gemeinschaft. |
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| Das
Wort "Nachhaltigkeit" ist wichtig in der Entwicklungshilfe. Es bezeichnet
die Wahrscheinlichkeit, daß etwas aufrecht erhalten werden kann, wenn
die Unterstützung von außen beendet ist. Wenn eine Gemeinde einen Brunnen
baut, sollte sie möglichst die Pumpe reparieren, säubern und benutzen
können, wenn sie einmal gebaut ist. |
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Für einen
Spender ist Nachhaltigkeit die Weiterführbarkeit eines Projektes oder
dessen Ergebnisses, wenn der Spender sich zurückzieht. Für Sie als Mobilisierer
ist sie die Weiterführbarkeit des sozialen Prozesses der Gemeinschaftsstärkung,
wenn Sie sich zurückziehen. Für Umweltschützer und Ökologen heißt
Nachhaltigkeit, daß eine Aktivität umweltverträglich ist (z. B. im
biologischen Sinne) und daß nicht-erneuerbare Ressourcen nicht aufgebraucht
werden. |
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| Demokratie
kommt vom alten Griechisch, wo "demo" das Volk heißt (wie in Demografie)
und "kratie" die Macht (wie in Bürokratie oder Aristokratie). |
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Das Wort Demokratie
heißt also die Macht des Volkes. Ironischerweise war das alte Griechenland
nicht sehr demokratisch; die Ökonomie basierte auf Sklavenarbeit. |
| Es
gibt verschiedene Arten der Demokratie: z. B. repräsentative Demokratie,
wo das Volk Repräsentanten wählt (z. B. Parlamentsabgeordnete), die dann
für das Volk Entscheidungen treffen, und direkte Demokratie, wo das Volk
an den Entscheidungen teilnimmt. |
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Als Mobilisierer
sollten Sie in dem Gemeinschaftsprojekt die Demokratie fördern, aber es
muß nicht das britische Parlamentssystem sein! Suchen Sie etwas, das dem
sozialen Umfeld angemessen ist. |
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Ein Prozeß des
sozialen Wandels in Richtung mehr politischem Mitspracherecht für alle.
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| Eine
"Partnerschaft" ist eine Beziehung, die auf einer gewissen Gleichberechtigung
zwischen den Teilnehmenden beruht. Unter dem Kennwort "unabhängig"steht,
daß wir alle zu einem gewissen Grade voneinander abhängig sind. Auch
wenn Ihre Arbeit eine Gemeinden aus der Abhängigkeit führt, kann sie
nie völlig unabhängig werden. |
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Das realistische
Ziel ist also, daß Gemeinden Partnerschaften mit Stadt- oder Bezirksbehörden
eingehen und mehr gleichberechtigte Beziehungen anstreben. |
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| "Partizipation"
wird auf dieser Website in verschiedenen Sinnen gebraucht. "Gemeinschaftspartizipation"
bedeutet, daß sich alle Mitglieder einer Gemeinschaft an allen Entscheidungen
beteiligen, die das Leben der Gemeinschaft beeinflussen (und nicht nur
befragt werden oder Beiträge leisten). Siehe PAR. Siehe
auch Civic Engagement. |
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"Partizipatives
Training" bedeutet, daß die Trainierenden vom Tun lernen. Das aktive Mitwirken
ist also eine wirksame Art und Weise, etwas zu lernen. Man lernt weniger
effektiv, wenn man nur einer Vorlesung oder einem Vortrag zuhört. "Partizipative
Verwaltung" bedeutet, daß die Verwaltung nicht nur Sache der Leiter
ist, sondern alle etwas angeht. "Partizipative Evaluierung" (PRA)
bedeutet, daß die betroffene Gemeinschaft oder Organisation dazu angeregt
wird, an der Auswertung ihrer Situation und der Festlegung der Prioritäten
aktiv teilzunehmen. |
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| Die
Transparenz ist sehr wichtig für die Stärkung einer Gemeinschaft (siehe
Die
Elemente der Stärkung). Das Wort "transparent" bedeutet hier die Möglichkeit,
durch etwas hindurchzusehen. |
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Wenn Beamte
versuchen, etwas im Geheimen zu tun (Z. B. Entscheidungen zu treffen, Mittel
zuzuteilen) und ihre Machenschaften von der Öffentlichkeit verstecken,
sind sie nicht transparent. Sie halten die Bürger zum Narren. |
| Das
führt zu Vertrauenslosigkeit, Apathie und Marginalisierung (wichtige Faktoren,
die zu Armut und schwachen Gemeinschaften
beitragen). Ihre Rolle als Mobilisierer ist es, Transparenz zu fördern.
Sie sollten deshalb erklären, was Transparenz ist und daß die Menschen
ein Recht und eine Verantwortung haben zu wissen, was vor sich geht (die
Bewußtseinsbildung). |
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Sie fördern
die Transparenz auch, indem Sie sicherstellen, das sie von den Gemeinschaftsorganisationen
betont wird, die Sie bilden oder umgestalten. Gesetze wie das "Informationsfreiheitsgesetz"
oder ähnliche Gesetze, die öffentlichen Zugang zu den Einzelheiten der
Staatsausgaben sichern, sind geschaffen worden, um Regierungstransparenz
zu fördern - auch wenn manche Beamte versuchen, solche Gesetze zu umgehen. |
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| Wenn
Sie ein Problem verstecken, vertuschen oder verleugnen, verhindern Sie
seine Lösung. |
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Wenn Sie es
sichtbar machen, zugeben und ehrlich untersuchen, sind Sie auf dem besten
Weg, es zu lösen. Die Transparenz macht stark. |
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