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| Die
ökonomische Dimension von Kultur sind ihre verschiedenen Wege und bedeutet
die Produktion und Zuteilung von knappen und nützlichen Dingen und Dienstleistungen,
egal ob es durch Geschenke, Verpflichtungen, Tauschhandel, Geldhandel oder
staatliche Zuteilung erfolgt. |
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| Es
sind nicht die physischen Dinge wie Bargeld, die die ökonomische Dimension
ausmachen, sondern es sind die Ideen und Verhaltensweisen der Menschen,
die dieses ökonomische System kreiert haben, die den Dingen Wert verleihen. |
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| Reichtum
bedeutet nicht bloß Geld, wie Armut nicht nur die Abwesenheit von Geld
bedeutet. |
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| Reichtum
bedeutet, unter den sechzehn Elementen einer Gemeinschaft, Stärke und
Kapazität. |
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| Verfügt
die Organisation oder Gemeinschaft über mehr Reichtum (das sie als Organisation
oder Gemeinschaft kontrollieren kann), hat sie mehr Macht und mehr Möglichkeiten,
die Dinge zu erreichen, die sie erreichen will. |
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| Im
gesamten Verlauf der Menschheitsgeschichte, ging der generelle Trend dahin,
dass sich der ökonomische Wandel vom Einfachen zum Komplexen vollzogen
hat. |
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| Ein
System wurde nicht unmittelbar durch ein anderes ersetzt, aber neue System
kamen dazu und weniger sinnvolle sind langsam weggefallen. |
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| In
den einfachen kleinen Gruppen wurde Reichtum (alles was knapp und nützlich
ist) nach einfachen familiären Verpflichtungen verteilt. |
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| Wenn
jemand mit Nahrung oder Kleidung nach Hause kam, wurde diese an die anderen
Familienmitglieder verteilt, ohne zu erwarten, dass sie unmittelbar zurück
gegeben wird. |
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| Als
die Gesellschaft komplexer wurde und die verschiedenen Gruppen miteinander
in Kontakt kamen, entstand durch verschiedene Tauschformen der einfache
Handel. |
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| Die
Art der Verteilung innerhalb jeder Familiengruppe blieb mehr oder weniger
die gleiche. |
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| Als
der Tauschhandel komplexer und intensiver wurde, kamen neue Institutionen
hinzu, um das Zählen (accounting) zu erleichtern: Währung, Konten,
Banken, Kredite, Kredit- und Debitkarten. |
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| Dadurch
wurden die ursprünglichen Formen nicht unmittelbar entfernt, aber im Verhältnis
zur Zunahme der Verteilungssysteme wurden weniger Geschenke mitgebracht
und auch ihre Verteilung innerhalb der Familie wurde weniger. Auch
der Tauschhandel wurde weniger wichtig. |
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| Denk
daran, dass Währung (Bargeld) keinen intrinsischen Wert hat. |
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| Es
hat durch die Gesellschaft – die Gemeinschaft - seinen Wert bekommen;
die Kultur – hat ihr den Wert gegeben. |
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| Zum
Beispiel kann ein Hundert Dollar-Schein dazu genutzt werden, ein Feuer
zu entfachen oder um mit ihr Tabak zu einer Zigarette zu rollen. Aber ihr
eigentlicher Nennwert macht sie viel wertvoller. |
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| In
jeder Gemeinschaft wirst du verschiedene Formen der Reichtumsverteilung
finden. |
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| Für
dich ist es wichtig zu lernen, welche Formen das sind und welche Dinge
gegeben werden können, welche getauscht und welche gekauft und verkauft
werden können. |
,
| In
vielen Gesellschaften können einige Dinge nicht durch Kauf erworben werden,
zum Beispiel sexuelle Gefälligkeiten, Ehepartner, Gastfreundschaft, Kinder,
Unterhaltung und noch einiges. |
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| Du
musst lernen, wie diese Dinge verteilt werden, zu welchen Konditionen und
zwischen wem. |
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| Wenn
eine Gemeinschaft sich entscheidet, Wasser zu einem Einheitspreis an alle
Bewohner zu verteilen oder auf Basis einer Zahlung für jeden Wasserbehälter
verteilt, dann muss sie sich zwischen zwei verschiedenen Systemen der ökonomischen
Verteilung entscheiden. |
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| Der
Animateur sollte die Gemeinschaft dazu ermutigen, zu wählen was sie möchte
XXXX The animator should encourage the community to choose what it wants
so as to be more consistent with prevailing values and attitudes. |
,
| (Ein
guter Mobilisateur wird nicht versuchen, seine Idee aufzudrängen, welches
das beste Verteilungssystem wäre; die Gemeinschaftsmitglieder, alle von
ihnen, müssen zu einer einheitlichen Entscheidung kommen.) |
,.
| While
the basic economic principles are the same, Sociology and Economics see
the economy in different ways. |
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