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| Basisgesundheitsversorgung: |
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Der Begriff „befähigen"
beschreibt die Art, die Fähigkeiten von etwas oder jemandem zu steigern.
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| Jemandem helfen etwas
aus eigener Kraft zu erreichen. Wenn eine Gruppe einer anderen hilft, stärker
zu werden. Für Möglichkeiten, diese Methodologie in Gemeinden einzusetzen,
siehe Selbsthilfe. |
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Die beiden Begriffe, (1) „befähigend"
(in einer Umgebung, in der Hilfe zur Selbsthilfe geleistet wird) und (2)
„Befähigung"
(als ein Prozess, bei dem die Gemeinde oder Organisation stärker wird),
stehen in diesem Kontext in der Regel nicht in herkömmlichen Wörterbüchern. |
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| (English:
enable,
Español: posibilitar, Français: rendre capable, permettre, Português:
habilite) |
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| Dies ist eine Umgebung
(politisch, regulatorisch) im Umfeld der Gemeinde, die die Gemeinde dazu
befähigt, ihre eigenen Ressourcen zu ermitteln, und durch Selbsthilfeaktivitäten
selbständiger zu werden. |
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Die Praktiken, Einstellungen, Benehmen,
Regeln, Anordnungen und Gesetze von Führungskräften, Beamten, Politikern
aus Zentral- und Bezirksregierungen, tragen zur Befähigung einer Gemeinde
bei. Siehe Erleichtern. |
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| (English:
enabling
environment, Español: entorno favorecedor, Français: un environnement
qui permet, Português: ambiente habilitando) |
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| Manchmal
wird „Partizipation" mit "Beitrag" verwechselt. Viele Leute verbinden
mit dem Begriff Gemeindepartizipation nur den Gemeindebeitrag. Sie denken
nur an die Gemeindearbeit, die die Mitglieder für ein Projekt leisten. |
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Leider wurden
Gemeindemitglieder früher oft als Leibeigene oder Sklaven zur Arbeit (oder
zur Abgabe anderer Ressourcen, z.B. Land oder Nahrungsmittel) gezwungen.
Die Methodologie in diesen Handbüchern vermittelt das genaue Gegenteil.
Partizipation bedeutet hier die Teilnahme an Entscheidungsfindungen, nicht
nur der Beitrag von Ressourcen. Siehe Gemeindebeitrag. |
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| Wenn
Hilfs - oder Spendenorganisationen Gemeindevorstände oder -repräsentanten
beraten, fragen sie oft, ob die Gemeinde ein Projekt annehmen will. Die
wahrscheinliche Antwort ist „Ja." Die Organisation wird seinem
Vorstand oder den Spendern dann vielleicht mitteilen, dass eine Gemeindepartizipation
stattgefunden hat. Das ist nicht korrekt. |
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Die Gemeinde
ist nur beraten worden, ohne direkt in die Entscheidungsfindung einbezogen
zu werden und ohne ihre Prioritäten für die Projektplanung (die nicht
den Prioritäten der Hilfsorganisation entsprechen) einbringen zu können. |
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| Durch
Berichterstattungen werden Informationen - auf verbalem, schriftlichem
oder elektronischem Wege - übermittelt. |
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Einige der
Trainingsmodule leisten eine Hilfestellung beim Schreiben von Berichten;
siehe: Berichte schreiben. |
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| Eine
Ihrer wichtigsten Aufgaben ist es, Informationen einfach und präzise weiterzugeben.
Sie wollen ausdrücken, dass es ein Problem gibt, das aber nur innerhalb
der Gemeinde gelöst werden kann. |
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Siehe
Bewusstseinsbildung.
Sensibilisierung.
Die Gemeinde nimmt vielleicht an, dass Sie Hilfsmittel zur Verfügung stellen
oder ihre Probleme lösen werden (also erhöhen sich ihre Erwartungen),
aber Sie müssen solchen Erwartungen entgegenwirken. |
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| Involviert zwei Parteien.
"Bi" heißt zwei. „Lateral" impliziert,
dass beide Parteien parallel oder auf demselben Niveau stehen, aber das
ist meistens nur eine Fiktion in der Entwicklungshilfe, in der das Geberland
bestimmt, ob es spenden will und für welche Zwecke. |
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Es wird oft impliziert,
dass das Geberland dem Nehmerland auch moralisch überlegen ist.
Kanadas Hilfsorganisation, CIDA, hat eine „Bilateral-Abteilung",
die Hilfsmittel aus Kanada für verschiedene Nehmerländer verwaltet.
Vergleiche mit „multilateral." |
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Bilateral bezeichnet
Hilfe zwischen Regierungen, in Großbritannien z.B. DFID, in Amerika USAID,
in Kanada CIDA, in Schweden SIDA, in Dänemark Danish Danida, und zusätzliche
Abteilungen in den reichsten Industrieländern wie Deutschland, Frankreich
und Japan, sowie lokale Agenturen, die oft Wirtschaftsunternehmen sind
und von bilateralen Institutionen finanziert werden.
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| (English:
bilateral,
Español: , Français: , Português: , Pyccкий: ) |
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| Das Adjektiv bezeichnet
den Lebensstil der „Bürger" (dieselbe Wortherkunft
––
einflussreiche Leute der Stadt oder Burg) oder Ladenbesitzer und Industrielle.
Es impliziert starre und intolerante Werte und einen „ordentlichen"
Lebensstil, der die steife viktorianische Epoche des 19. Jahrhunderts widerspiegelt. |
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Der Begriff ist bei Künstlern beliebt,
die sich einer höheren Klasse zugehörig fühlen, die sich von gesellschaftlichen
Zwängen freispricht. |
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| Karl Marx ordnete jene
Menschen der Bourgeoisie zu, die Mittel zur Wohlstandsschaffung besaßen,
die Kapitalisten. Marx sah den größten Konflikt in der Gesellschaft zwischen
Wohlhabenden auf der einen und Menschen, die ihre Arbeitskraft zum Überleben
verkaufen, auf der anderen Seite. |
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Auf Gemeindeebene muss der Animator
die Leute, die Land besitzen und kontrollieren (in Agrargemeinschaften,
für die Land als Hauptfaktor für Produktion gilt) ermitteln und jene
erkennen, die andere als Arbeiter einstellen. |
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Es ist auch wichtig, diejenigen zu ermitteln,
die Eigentum besitzen und an andere verpachten.
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| Das
Brainstorming ist eine strukturierte Methode (in einer Schulungseinheit),
um partizipative Entscheidungen nicht als Einzelperson sondern als Gruppe
zu treffen. Siehe „brainstorm."
Die Regeln und Vorgehensweisen sind so festgelegt, dass sie die Mitbestimmung
(vor allem für die, die es nicht gewohnt sind, in Gruppen zu arbeiten)
bei der Entscheidungsfindung in Gruppen begünstigen. |
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Als
Animator können Sie die Techniken eines Trainers gut anhand einer „brainstorm"-Sitzung
als Methode, die Entscheidungsfindung in Gruppen zu fördern, erlernen.
Das Brainstorming dient Managern und Management Trainern auch als eine
partizipative Methode, um Mitarbeiter in Entscheidungsprozesse mit einzubeziehen. |
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| Bürgerschaftliches
Engagement: |
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| Manche
Animatoren betrachten Behörden als „Feind" oder „Gegner" an und sehen
ihre Aufgabe darin, die armen Gemeinden zu organisieren, damit sie sich
gegen ihre „Unterdrücker" stellen können. |
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Das kann in
manchen Situationen der richtige Ansatz sein und wird dann eher „Bürgerschaftliches
Engagement" als „Gemeindepartizipation"
angesehen. |
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Die Methodologien
in diesen Schulungseinheiten (die größtenteils in Afrika entwickelt wurden)
konzentrieren sich eher darauf, die Behörden für sich zu gewinnen, um
Nachhaltigkeit und eine konsequente nationale Strategie zur Eliminierung
der Armut zu erreichen.
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| Mit
„Burnout" wird ein medizinischer Zustand physischer und emotionaler Erschöpfung
bezeichnet. Es ist ein relativ neuer Begriff, der besonders häufig im
Notfallschutz, aber auch in der Entwicklungshilfe vorkommt. Das Syndrom
wird ausgelöst durch zu viel Enthusiasmus, zu viele Reisen, Meetings und
Verpflichtungen, zu schlechte Planung, zu wenig Geduld und zu viele Aktivitäten.
Das Ergebnis ist völlige Erschöpfung. Der Field Worker will oft alles
auf einmal schaffen. |
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Bei Gemeindearbeitern
kann dem Burnout durch verschiedene Maßnahmen vorgebeugt werden, unter
anderem durch regelmäßige Besuche beim Supervisor, Koordinator oder Manager;
durch Rückhalt (Unterstützung, Ermutigung, Rat und Begleitung), regelmäßige
Seminare, Workshops und Meetings mit anderen Field Workern. In diesen Treffen
sollen Probleme diskutiert, Frust herausgelassen und Antworten gesucht
werden. Es soll ein Dialog entstehen, um sich über kritische Situationen
in Projekten auszutauschen und Kameradschaft zwischen Personen, die ähnliche
Erfahrungen gemacht haben, entstehen zu lassen. |
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(العربيّة
(Arabic): , Deutsch: , English: , Español: , Filipino/Tagalog: , Français:
, Ελληνικά: , हिन्दी (Hindi): , Kiswahili: , Português:
, Romãnã: , Pyccкий: , Somali: , ردو (Urdu): )
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von Phil
Bartle
Übersetz von Kathrin
Schubert, Silke Reichrath
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